Sommer, Sonne, Sonnenschein

Nachdem für den heutigen Spinningkurs kein Fahrrad mehr frei war, dachte ich mir, dass es eh blöde wäre, bei diesem herrlichen Wetter drinnen zu schwitzen. Gerade da ich ja auch mein neues oranges Springseil habe.

Also, schnell noch eine App fürs Intervalltraining gesucht. Meine Wahl fiel auf den runtastic Timer, da ich mit runtastic ja bereits gute Erfahrungen habe. Die App ist auch gut, allerdings ist sie in der kostenlosen Version fest eingestellt auf 8 Sets mit je 20 sec. Workout (und damit ist ALLES geben gemeint) und 10 sec. Pause. Zu Beginn gibt sie uns auch noch 10 sec. Vorbereitungszeit.

Mein Training war heute entsprechend kurz, aber auspowernd:

8 Sets Seilchenspringen

8 Sets Kniebeugen

und zum Abschluss 8 Sets Leigestütze bzw. 4 Sets Liegestütze, 4 Sets Unterarmstütz, weil hochstemmen echt nicht mehr ging.

 

 

Es ist egal, was du tust, wichtig ist, wie du dabei aussiehst…

Stimmt natürlich nicht. Trotzdem sollte man die Motivation, die auch von Klamotten ausgeht, nicht unterschätzen.Die neue Laufhose muss natürlich eingelaufen werden. Oder das Top, in dem wir uns großartig fühlen und dadurch gleich viel besser gelaunt ins Training gehen.

Ich habe eine dezente *hust* Vorliebe für orange (ich wäre eine fantastische Niederländerin ;). Meine Smartphonehülle ist orange, mein Haar ist mehr oder weniger orange, meine Lieblingstasche, Ohrringe und neuerdings eben auch mein Springseil. Und das passt so gut zu meinen orange-blauen Shorts.

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Mit Schrecken konnte ich übrigens feststellen, dass man Seilchenspringen verlernen kann. Zumindest so schöne Dinge wie zweimal durchziehen oder Arme über Kreuz. Jedes Grundschulkind würde sich totlachen.

Aber Übung macht den Meister. Und ich sehe so toll dabei aus ;).

Wenn es nicht weh tät, würde es uns auch keinen Spass machen

Diesen Spruch hat ein Tanztrainer immer gesagt. Und dass er irgendwie recht hat, hat mir gerade die Stunde Hot Iron bewiesen. Hot Iron ist, wie Power Dumbell, ein Ganzkörper-Langhanteltraining in Kursform. Allerdings wird hier nach der Aufwärmphase immer ein Lied lang eine einzelne Muskelgruppe trainiert. Nach 2 Minuten brennen die Muskeln ordentlich. Und auch wenn ich teils ordentlich die Zähne zusammenbeißen musste – dieses Gefühl mich an die Grenzen zu bringen, ist einfach toll!

Als Belohnung nach dem Training gab es einen leckeren Beerenshake

 

100gr Tiefkühlbeeren

400 ml Sojadrink Vanille (ich liebe den Aldi Sojadrink für Shakes, die sind irrsinnig lecker)

3 TL Proteinpulver

Ab in den Mixer.

 

Prost

Es wird nicht einfacher, du wirst nur besser

Vor einigen Wochen bin ich nach dem PowerDumbell noch kriechend in die Dusche gelangt und war fertig wie sonstwas.

Gestern hatte ich mir vormittags in den Kopf gesetzt, dass das alte Früh-, Hoch-, Whatever-Beet im Garten endlich mal abzureißen.
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Das hieß nicht nur ordentlich buddeln, sondern auch schwere Steinplatten durch die Gegend zu schleppen (immer schon aus den Beinen gearbeitet, ist klar, ne!?).
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Der Spaß dauerte etwa 3 Stunden.

 

Mein Bauchfett hat ordentlich geweint.
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Und abends bin ich tatsächlich noch ins PowerDumbell (Sucht ist Sucht) und habe durchgehalten. Ich bemerkte zwar, dass meine Muskeln etwas müde waren, aber ich konnte durchziehen. Und war anschließend sogar noch recht gut drauf und nicht platt.

Unter der Dusche war ich dermaßen stolz auf mich!

Unglaublich, was mein Körper tatsächlich bereits leisten kann.

Fitter Körper

Mittlerweile kennt wohl jeder die Dove-Werbung mit den „normalen“ Frauen und ihren Figuren.

dove-firmenseite_1Dove hat auch ein Video produziert, in dem Frauen einmal nach eigenen Angaben gezeichnet wurden und einmal nach Fremdbeschreibung. Wenig überraschend sehen andere Frauen wesentlich attraktiver als die Selbstwahrnehmung.

Aber gerade auch in der Fitnesswelt werden Frauenkörper besonders kommentiert und bewertet. Viel zu oft hört man Kommentare, dass bestimmte Übungen oder Sportarten die Figur „unweiblich“ machen. Sportlichkeit wird mit einer Schablone eines bestimmten Sportkörpers gleichgesetzt und wessen Körper davon abweicht, macht eindeutig was falsch oder arbeitet nicht hart genug.

Howar Schatz hat dazu im letzten Jahr ein schönes Fotoprojekt gemacht, für das er Topatlethinnen im optimalen Trainingszustand fotografiert hat. Hier sieht man deutlich wie viele unterschiedliche Facetten „fit“ haben kann.

female olympic athletes

female olympic athletes

 

Polar Loop – erste Eindrücke

Wie bereits angekündigt, ist der/die/das (?) Polar Loop eingezogen.
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Der erste Kritikpunkt ist natürlich das Zurechtschneiden des Bandes. Ganz ehrlich, bei meinen Schneidekünsten kann ich froh und dankbar sein, dass man im Kindergarten nicht sitzenbleiben kann. Sicherheitshalber habe ich das meiner besseren Hälfte überlassen. Ok, es ist ein Massband dabei und außerdem auch genau erläutert, wieviel man am jeweiligen Ende abschneiden muss. Trotzdem hätte Polar das wirklich schöner lösen können.

Nachdem das Band erfolgreich am Handgelenk angebracht war, ging es aufs Laufband. Wo ich prompt feststellte, dass wir zu zaghaft gekürzt haben. Aber ich konnte das Armband einfach höherschieben, wo es dann auch blieb. Die Bewegung wurde zuverlässig aufgenommen und so konnte ich stolz lesen, dass ich das Tagesziel erreicht habe, obwohl das Band ja erst seit etwa 18:00 aufzeichnete.
Das Band ist sehr leicht und entsprechend angenehm zu tragen. Meine Armbanduhren muss ich beim Tippen abmachen, das Band nie. Und Uhr kann es ja auch ;). IMG_5682

Was kann es noch? Es hat verschiedene Anzeigen, die man mit der einzigen Taste am Armband wechseln kann:
– Schritte zählen
– Es zählt rückwärts, wieviel man joggen, laufen oder halt Haushaltszeug oder Alltäglichkeiten leisten muss, um sein Tagesziel zu erreichen.
– Kalorienanzeige
Ich denke, hier wird es mit einem Brustgurt noch exakter. Ein weiterer Pluspunkt des Loops ist ja gerade, dass es mit einem Polar Brustgurt zur Pulsuhr wird.

Da ich zuweilen auch mit meiner Brille duschen geht, ist es recht wichtig, dass technische Spielereien an mir auch wasserdicht sind. Das ist das Loop und es zeichnet auch schwimmen zuverlässig auf.

Zuweilen wurde bemängelt, dass es keine Gebrauchsanweisung im Pack gibt. Außer der Beschreibung fürs Kürzen ist da tatsächlich keine dabei.Ich bin ja eh der Meinung, Gebrauchsanweisungen braucht nur, wer seinem inneren Genie misstraut.

Im Zweifel ist auf der Polar Flow Seite, auf der dann auch das Tagebuch und alles sonstige angezeigt wird, alles sogar im Video vorgeführt und man kann sich dort auch die Gebrauchsanweisung in verschiedenen Sprachen runterladen.Hier findet ihr alles auf deutsch: Handbuch deutsch.

Auf die FLow Seite und Co. gehe ich noch in einem weiteren Post ein. Geplant ist außerdem, dass ich mir einen passenden Brustgurt zulege und somit auch das Loop als Pulsuhr testen kann.

Shit happens

Gerade war ich im PowerDumbel, das sich mittlerweile zu einem Highlight meiner Woche gemausert hat. Heute war es aber eher ne Sammlung von Pleiten, Pech und Pannen. Zuerst zerlegte sich mein Stepper in Einzelteile ( den kann man mit dem Unterteil höher oder niedriger stellen, eigentlich rasten die Einzelteile ein, heute verteilten sie sich). Ok, taugt jetzt nicht zum Aufregen, nicht mal für mich.

Dann machte neben mir jemand seine (zum Glück) Wasserflasche auf, die wohl etwas unter Druck stand. Auch egal, nass werde ich im Kurs eh schnell genug.

Aber während des Kurses hatte ich mit der Langhantel Probleme. Sie fühlte sich komisch an und ich hatte immer das Gefühl, dass mein rechter und mein linker Arm nicht synchron arbeitete. Sich das Teil mal genauer anzuschauen, fiel mir aber erst ein, nachdem mehr als die Hälfte rum war. Und taaadaaa, ich Held hatte links 2 2kg-Scheiben drauf, rechts 2 2,5kg-Scheiben. Zu meiner Verteidigung: Durchmesser und Breite sind absolut identisch. Also zumindest mein Körpergefühl stimmt.

Und schlußendlich habe ich auch noch meinen Autoschlüssel natürlich zuunters in der Tasche und durfte erstmal wieder komplett aus- und einpacken.

Aber hey, wenn alles fluppt, wäre es auch langweilig.

Die Suche nach dem optimalen Sport-BH

Wir alle kennen diese schlanken Mädels, die die hübschen bunten Sporttops von H&M tragen, für besseren Halt halt 2 übereinander.  Darüber ein Top mit tiefen Armausschnitt und sie sehen großartig aus.

Tja, dahin werde ich wohl nie kommen. Ich habe zu große Brüste. Meine BH-Größe ist jenseits der üblichen A-D – Skala. Was nicht nur dazu führt, dass ich im Fitnessstudio bereits mehrmals nach der Echtheit (ja, absolute Natur) gefragt wurde, sondern ich auch im Bereich der Sportklamotten neben guten Schuhen am meisten Geld für gute Sport-BHs ausgebe.Bild.

Aber ein guter Sport-BH muss erstmal gefunden werden. Gängige Sportmarken bieten nicht die passenden Cup-Größen. Einige leierten extrem schnell aus oder überstanden nicht viele Wäschen (bei meinem Sport-Aktivitäten heißt es 1-2 mal die Woche ab in die Waschmaschine). Gute Erfahrungen habe ich mit dem Triumph triaction- Hybristar gemacht. Allerdings brauche ich gerade fürs Yoga einen BH mit stärkeren Halt, also quasi einen Panzer. Denn sonst verüben meine Brüste bei Schulterstand, Pflug und Kopfstand Mordanschläge auf mich, indem sie mir die Luft abdrücken. Prinzipiell sicher nicht die schlechteste Art dahinzuscheiden, aber ich hätt gern noch ein paar Jährchen auf diesem Planeten. Hier trage ich den Active D+  von Shock Absorber. Der hält auch bei den Umkehrübungen alles an seinem Platz. Man muss allerdings zugeben, dass das Teil eher keinen Schönheitswettbewerb bestreiten kann. Aber hier geht Funktion eindeutig vor Form.